
Wissenschaftliche Mitarbeitende erbringen einen Großteil der Leistungen in Forschung (4/5) und Lehre (2/3) im universitären Betrieb
Wir sind eine breit aufgestellte, unabhängige Liste von wissenschaftlichen und akademischen Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen der Universität. Unser Anliegen ist es, die Interessen dieser Gruppe, die einen großen Teil der Leistungen im universitären Betrieb erbringt, zu vertreten und die Möglichkeiten der hochschulpolitischen Mitwirkung für sie auszugestalten.
Dabei sind wir bewusst breit aufgestellt, um die wissenschaftlichen Mitarbeitenden in den verschiedenen Bereichen, Fächern und Einrichtungen der Universität und die verschiedensten Personalkategorien zu repräsentieren – ob schwerpunktmäßig aus der Forschung, der Lehre oder dem Wissenschaftsmanagement, ob befristet oder unbefristet.
Für das humboldtsche Bildungsideal!
Eine Universität ist viel mehr als ein Wissenschafts- und Bildungsunternehmen! Verengung auf Wirtschaftsideale in Forschung und Lehre bekämpfen! Moralische und ethische Aspekte in Forschung und Lehre berücksichtigen! Freiheit von Forschung und Lehre auch für wissenschaftliche Mitarbeitende!
Mit unserer Liste „Perspektive … Mittelbau“ bewerben wir uns bei der nun anstehenden Wahl um die Sitze, die den wissenschaftlichen Mitarbeitenden in den verschiedensten zentralen Gremien der akademischen Selbstverwaltung zustehen. Dies fängt beim Senat selbst an, führt weiter über dessen Ausschüsse – den Forschungs-, Studien- und Internationalisierungsausschuss, die Finanz- und die Bibliothekskommission – bis hin zu den weiteren Gremien, deren Besetzung unter anderem dem Senat obliegt, wie dem Universitätsrat, diversen Bei- und Verwaltungsräten sowie verschiedenen Arbeitskreisen.
Die Anzahl der Sitze, die eine Liste erhält, richtet sich dabei primär nach der Anzahl der Stimmen, die auf diese Liste bei den Gruppenurwahlen zum Senat entfallen.
Dabei gibt es jedoch eine Besonderheit: Es handelt sich nämlich um eine Listenwahl mit gleichzeitiger Personenwahl innerhalb der Listen. Die einer Liste zustehenden Sitze gehen bei den Senatswahlen an diejenigen Personen, die innerhalb der Liste die meisten Stimmen erhalten haben. Die in den Senat Gewählten handeln dann unter Einbeziehung der übrigen Listenmitglieder und sprechen ihre Vorschläge für die Besetzung der Posten der wissenschaftlichen Mitarbeitenden in den übrigen Gremien miteinander ab, wobei auch die Mehrheitsverhältnisse zwischen den Listen Berücksichtigung finden.
Für eine offene und demokratische Universität!
Wir stehen für eine faire und weltoffene Universität, die die Freiheit des Einzelnen respektiert. Wir setzen uns ein für Gleichstellung auf allen Ebenen und sehen Diversität als Chance. Wir sind für Meinungsfreiheit, gegen Diskriminierung jeglicher Art und Rassismus. Wir unterstützen Maßnahmen und Initiativen zur Nachhaltigkeit
Wir konnten unseren Einfluss in den universitären Gremien bereits erfolgreich dazu nutzen, die Situation der akademischen und wissenschaftlichen Mitarbeitenden in wichtigen Punkten zu verbessern: Wir haben Verbesserungen der konkreten Arbeitsbedingungen erstritten, aber auch erfolgreich ein Bewusstsein für die Notwendigkeit weiterreichender beruflicher Perspektiven für den akademischen Mittelbau geschaffen. Hier lagen und liegen uns nicht zuletzt die Belange der Promovierenden und Habilitierenden besonders am Herzen.
Academic staff provide the majority of services in research (4/5) and teaching (2/3) at the university.
We are a broad-based, independent list of scientific and academic staff from various areas of the university. Our aim is to represent the interests of this group, which provides a large proportion of the services in university operations, and to shape the opportunities for university policy participation for them.
We are deliberately broadly positioned to represent the academic staff in the various areas, subjects and institutions of the university and the most diverse categories of personnel - whether they are mainly involved in research, teaching or academic management, whether on a temporary or permanent basis.
For the Humboldtian ideal of education!
A university is much more than a scientific and educational enterprise! Push back against the narrow focus on economic ideals in research and teaching! Consider moral and ethical aspects in research and teaching! Freedom of research and teaching also for academic staff!
With our list "Perspektive ... Mittelbau" (Prospects for mid-level academic staff), we are running in the upcoming election for the seats that academic staff are entitled to in the various central committees of academic self-administration. This starts with the Senate itself, continues with its committees - the Research, Studies and Internationalization Committee, the Finance Committee and the Library Committee - and extends to the other committees whose appointments are the responsibility of the Senate, such as the University Council, various advisory and administrative boards and various working groups.
The number of seats that a list receives is primarily determined by the number of votes it receives in the group elections to the Senate.
However, there is a special feature here: it is a list election with a simultaneous election of persons within the lists. In the Senate elections, the seats allocated to a list go to the person who received the most votes within the list. Those elected to the Senate then act with the involvement of the others.
The members of the lists then discuss their proposals for filling the positions of academic staff in the other committees, taking into account the majority ratios between the lists.
For an open and democratic university!
We stand for a fair and open-minded university that respects the freedom of the individual. We are committed to equality at all levels and see diversity as an opportunity. We are against discrimination of any kind and racism. We support sustainability measures and initiatives.
We have already successfully used our influence in university committees to improve the situation of academic and research staff in important areas: We have fought for improvements in specific working conditions and we have also successfully raised awareness of the need for more far-reaching career prospects for mid-level academic staff. The interests of doctoral and post-doctoral candidates were and are particularly close to our hearts.

Ich studierte Informatik an der Universität des Saarlandes, arbeitete nach meinem Abschluss zunächst am IBFI Schloss Dagstuhl im Rahmen des MeDoc-Projektes, bevor ich meine Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Rechnerbetriebsgruppe der Informatik antrat und kurz darauf das Glück hatte, eine feste Anstellung angeboten zu bekommen. Im Jahre 2009 schloss ich mich zur Personalratswahl der Liste „GEW/VER.DI und Unabhängige“ an und wurde in der konstituierenden Sitzung im Juni 2009 zum Vorsitzenden gewählt.
Seit Jahren vertrete ich den Bereich Hochschule und Forschung ehrenamtlich auf verschiedenen Ebenen im Landesverband der GEW, zuletzt im geschäftsführenden Vorstand als stellvertretender Vorsitzender. Zu dem Bereich der Hochschulen sind inzwischen auch die Bereiche der Tarif und Beamtenpolitik hinzugekommen. Mit meinem Engagement im Senat wie auf diesen anderen ehrenamtlichen Positionen sowie der Personalratsarbeit setze ich mich vor allem für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und sichere und attraktive berufliche Perspektiven für das wissenschaftliche Personals ein. Dabei liegt mir vor allem der Einsatz für die Belange der befristet Beschäftigten am Herzen.
Dies kann nur gelingen, wenn auch die Themen Mitbestimmung und Partizipation nach vorne gebracht werden. Im Laufe der Zeit konnte ich viele gute Kontakte in die Landespolitik, im gewerkschaftlichen Umfeld aber auch weit über die Landesebene hinaus knüpfen. Innerhalb der Gremien der Universität setze ich auf gruppenübergreifende Kooperationen und einen regen Austausch im Sinne der Universität.
I studied computer science at Saarland University. After graduating, I initially worked at IBFI Schloss Dagstuhl as part of the MeDoc project before taking up my position as a research assistant in the computer science operations group and was lucky enough to be offered a permanent position shortly afterwards. In 2009, I joined the "GEW/VER.DI and Independents" list for the staff council elections and was elected chairman at the constituent meeting in June 2009.
For years, I have represented the higher education and research sector on a voluntary basis at various levels in the state association of the union GEW, most recently on the executive board as vice chairman. In the meantime, the areas of collective bargaining and civil servant policy have been added to the higher education sector. Through my involvement in the Senate and in these other voluntary positions, as well as my work on the Staff Council, I am primarily committed to improving working conditions and providing secure and attractive career prospects for academic staff. I am particularly committed to the interests of temporary employees. This can only succeed if the issues of co-determination and participation are also brought forward. Over the years, I have been able to establish many good contacts in state politics, in the union environment and also far beyond the state level. Within the university committees, I rely on cross-group cooperation and a lively exchange in the interests of the university.

Ich habe Klassische Archäologie an den Universitäten Marburg, Kiel und Berlin studiert, seit 2012 bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der UdS beschäftigt, zunächst befristet, seit wenigen Jahren in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Seit 2021 bin ich zudem Mitarbeiterin in der Geschäftsführung der Philosophischen Fakultät und somit auch Mitglied des Verwaltungspersonals der UdS.
Die Arbeit ist durch diese unterschiedlichen Aufgabenbereiche für mich äußerst vielfältig und abwechslungsreich. Als Archäologin bin ich sehr gerne in der Lehre und der Studienberatung tätig. Zudem forsche ich zur Siedlungsarchäologie in der westlichen Türkei.
Wie bei vielen war meine universitäre Laufbahn lange Zeit durch befristete Verträge, Teilzeitstellen und die Vereinbarkeit von Familie und Karriere geprägt. Gerne möchte ich mich daher dafür engagieren, dass sich die Arbeitsbedingungen und Karrierewege für den akademischen Mittelbau verbessern.
I studied Classical Archaeology at the universities of Marburg, Kiel and Berlin. Since 2012, I have been employed as a research assistant at the Chair of Classical Archaeology at the UdS, initially on a fixed-term contract and, for the past few years, on a permanent contract. Since 2021, I have also been an employee in the dean’s office of the Faculty of Humanities and thus also a member of the UdS administrative staff.
Thanks to these varied areas of responsibility, my work is extremely diverse and varied. As an archaeologist, I particularly enjoy teaching and providing academic advising. I also conduct research into settlement archaeology in western Turkey.
As with many others, my academic career was for a long time characterised by fixed-term contracts, part-time roles and the challenge of balancing family and career. I would therefore like to commit myself to improving working conditions and career paths for mid-level academic staff.

Ich habe Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an der Universität Würzburg studiert und war als Dozentin für das Fach Wirtschaftspolitik tätig. Von 2003-2007 war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Ilmenau und habe in dieser Zeit zum Thema Weiterbildung von Arbeitnehmern promoviert. Im Rahmen von Nebentätigkeiten habe ich u.a. am Studienzentrum der FernUni Hagen gelehrt und war Prüferin für die Erste Staatsprüfung im Lehramtsstudiengang.
Seit 2008 bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes und hier bereits viele Jahre in der postgradualen Weiterbildung geschäftsführend tätig gewesen. Seit 2017 nutze ich meine langjährigen Erfahrungen im Bereich Lehre und Forschung, die ich im In- und Ausland erworben habe, für meine Tätigkeit als freigestellte Personalrätin und vertrete die Interessen des Personals in unterschiedlichen Beiräten und Arbeitsgruppen. Seit 2024 bin ich Mitglied im Vorstand und seit 2025 stellvertretende Vorsitzende des Personalrats.
Mein Ziel ist es, für das wissenschaftliche Personal der UdS die Themen Weiterbildung, Karrierewege, gute Arbeitsbedingungen in Forschung und Lehre weiterzuentwickeln und damit auch die Chancen der Beschäftigten sowohl auf dem internen als auch externen Arbeitsmarkt zu verbessern.
I studied national economics with a focus on labor market and social policy at the University of Würzburg and worked as an lecturer in economic policy. From 2003 to 2007, I was a research assistant at the Technical University of Ilmenau, where I completed my doctoral dissertation on the subject of continuing education for employees. As part of my side activities, I taught at the Study Center of the FernUniversität Hagen and served as an examiner for the First State Examination in the teacher training program.
Since 2008, I have been a research assistant at Saarland University, where I have served in a managerial capacity in postgraduate continuing education for many years. Since 2017, I have been applying my extensive experience in teaching and research, gained both domestically and abroad, to my role as a full-time staff council representative, advocating for staff interests on various advisory boards and working groups.
I have been a member of the executive board since 2024 and vice-chair of the staff council since 2025. My goal is to further develop the areas of continuing education, career paths, and good working conditions in research and teaching for the academic staff at Saarland University, thereby also improving employees’ opportunities in both the internal and external job markets.

Ich bin Jahrgang 1970 verheiratet und habe 4 Kinder. Nach meinem Studium der Biologie an der Universität des Saarlandes mit dem Abschluss als Diplom-Biologe bin ich zunächst in die Industrie gewechselt und habe in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung eines großen Unternehmens im Bereich Medizinprodukte gearbeitet. Begleitend hierzu habe ich meine Promotion an der Universität des Saarlandes im Jahr 2003 abgeschlossen.
Seit 2004 bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter im molekular- und zellbiologischen Forschungslabor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des UKS in Homburg beschäftigt. Seit 2008 habe ich eine Teilarbeitsgruppe im Forschungs- und Verfügungsgebäude aufgebaut. Meine wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Zell-Oberflächen-Interaktion und 3D-Zellkultursysteme. Neben meiner wissenschaftlichen Tätigkeit bin ich auch in die Lehre für Studierende der Human- und Zahnmedizin eingebunden. Im Jahr 2020 habe ich meine Habilitation abgeschlossen und meine Venia Legendi für das Fach „Experimentelle Unfallchirurgie und Regenerationsbiologie“ erworben.
I was born in 1970, am married, and have four children. After earning a degree in biology from Saarland University, I initially moved into the private sector and worked in the research and development department of a large medical device company. Concurrently, I completed my Ph.D. at Saarland University in 2003.
Since 2004, I have been employed as a research associate in the molecular and cell biology research laboratory at the Department of Trauma, Hand, and Reconstructive Surgery at the UKS in Homburg. Since 2008, I have established a sub-research group in the research and administrative building. My primary research interests lie in the field of cell-surface interactions and 3D cell culture systems. In addition to my research activities, I am also involved in teaching medical and dental students. In 2020, I completed my habilitation and obtained my venia legendi in the subject of “Experimental Trauma Surgery and Regenerative Biology.

Ich habe Germanistik und Geschichte an der Universität des Saarlandes studiert und dann im DFG-Graduiertenkolleg „Europäische Traumkulturen“ promoviert. Seit 2022 bin ich am Lehrstuhl für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft angestellt.
Dort betreue ich Studierende in der Lehre und stehe als Erasmus-Fachkoordinatorin für Zusammenarbeit und Austausch mit ausländischen Hochschulen. Als Mitglied der AG Antirassismus setze ich mich für eine Verbesserung der universitären Strukturen gegen Diskriminierung ein.
I majored in German Studies and History at Saarland University and then completed my doctorate in the DFG Research Training Group "European Dream Cultures". I started working at the Chair of General and Comparative Literature in 2022.
At the department, I teach and supervise students; in my position as Erasmus subject coordinator, I am responsible for cooperation and exchange with universities abroad. As a member of the anti-racism working group, I am committed to improving university structures against discrimination.

Bachelor- und Masterstudium der Psychologie an der Universität des Saarlandes. Seit 2019 bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie und promovierte dort zu Streiks aus psychologischer Perspektive. Seit 2023 bin ich Post-Doc am selben Lehrstuhl.
Meine Forschungsschwerpunkte sind weiterhin Streiks aus psychologischer Perspektive sowie Mitbestimmung am Arbeitsplatz und Diskriminierung in der Personalauswahl. Somit beschäftige ich mich in meiner Forschung bereits mit theoretischen Facetten der Mitbestimmung. Neben dieser theoretischen Forschung zur Mitbestimmung möchte ich gerne auch praktisch zur Mitbestimmung an der Universität des Saarlandes beitragen. Seit 2020 bin ich deswegen bereits Mitglied im Fakultätsrat HW.
I did my bachelor and master studies in psychology at the Universität des Saarlandes. Since 2019 I am a researcher at the Department of Work and Organizational Psychology, where I finished my PhD on the topic “Strikes from a psychological perspective “last year.
My research focus lies on strikes from a psychological perspective as well as co-determination at work and discrimination during personnel selection. My research continues to focus on strikes from a psychological perspective, as well as employee participation in the workplace and discrimination in the hiring process.
In my research, I am therefore already addressing theoretical aspects of employee participation. In addition to this theoretical research on employee participation, I would also like to make a practical contribution to employee participation at Saarland University. I have therefore been a member of the Faculty Council HW since 2020.

Ich habe in Saarbrücken Deutsch und Italienisch für das Lehramt studiert und war mehrere Jahre im Schuldienst. Seit 2009 leite ich als einzige Mitarbeiterin mit unbefristetem Vertrag die Abteilung Fachdidaktik Deutsch Sekundarstufe, da es in der Germanistik, wie in vielen anderen Fachrichtungen, keine Professur in diesem Bereich gibt.
Angehende Lehrer*innen gut zu qualifizieren ist mir ein wichtiges Anliegen. Schwerpunkt meiner Arbeit ist neben der Sprachdidaktik auch das Thema Individualisierung des Lernens in Schule und Hochschule. In der Reihe Best Practice habe ich vor einiger Zeit das Konzept meiner hochschuldidaktischen Arbeit mit Portfolios vorgestellt.
Ich engagiere mich in der AG Antirassismus der UdS und bin Mitglied der GEW. Seit Kurzem vertrete ich als gewähltes Mitglied den Mittelbau der Fachrichtung im Professorium der Germanistik.

Nach dem Studium der Osteuropäischen Geschichte, Politikwissenschaft und Neueren Deutschen Literaturwissenschaft war ich von 1994 bis zu seiner Schließung im Frühjahr 2001 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet „Osteuropäische Geschichte“ des Historischen Instituts der UdS tätig.
Nach einem zweijährigen Bibliotheksreferendariat in Saarbrücken und München übernahm ich verschiedene Fachreferate (Slavistik, Wirtschaftswissenschaften, Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie) an der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (SULB) und hatte von 2006 bis 2021 die Leitung der Abteilung „Technische Dienste“ mit ihren Teilbereichen IT, Fotostelle, Mediengestaltung und Buchbinderei inne.
Eine stärkere Hinwendung zur Forschung brachte die auf meinen Wunsch erfolgte Abordnung zur neu geschaffenen Arbeitsstelle Universitätsgeschichte und die Mitarbeit an der Buchpublikation aus Anlass des 75-Jahr-Jubiläums der UdS im Jahr 2023. Seit Frühjahr 2024 leite ich das Universitätsarchiv, wodurch ich meine historischen Interessen mit meinem wissenschaftlichen Dienstleistungsverständnis auf – wie ich hoffe – fruchtbare Weise verbinden kann.
Seit geraumer Zeit bin ich Mitglied des Personalrats für das Wissenschaftliche Personal. Da mir Infrastrukturen und die Schaffung zeitgemäßer Serviceangebote für Forschung und Lehre ein besonderes Anliegen sind, arbeite ich hier in der AG IT mit. Außerhalb des Personalrats beteilige ich mich an der selbstverwalteten AG Antirassismus und der vom Präsidium eingerichteten Fachgruppe Mobilität, in der ich von meinem Engagement im Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) profitiere.
After completing my studies in Eastern European History, Political Science, and Modern German Literature, I worked as a research assistant in the “Eastern European History” department of the Institute of History at Saarland University from 1994 until its closure in the spring of 2001.
After a two-year library internship in Saarbrücken and Munich, I took on various subject areas (Slavic Studies, Economics, History, Political Science, and Philosophy) at the Saarland University and State Library (SULB) and, from 2006 to 2021, headed the “Technical Services” department, which included the IT, Repropduction Center and bookbinding.
A greater focus on research came about through my request for a secondment to the newly created University History department and my collaboration on the book publication marking the 75th anniversary of the University of Saarland in 2023. Since spring 2024, I have been directing the University Archives, which allows me to combine my historical interests with my understanding of academic service in a hopefully fruitfuil manner.
For some time now, I have been a member of the Staff Council for Academic Staff. Since infrastructure and the creation of modern service offerings for research and teaching are of particular concern to me, I am involved in the IT Working Group. Outside the Staff Council, I participate in the self-managed Anti-Racism Working Group and the Mobility Expert Group established by the University Executive Board, where I draw on my involvement with the German Cyclists’ Association (ADFC).

Zuvor habe ich ein Lehramtsstudium in den Fächern Religion, Deutsch und Geschichte absolviert sowie den Bachelor in Historisch orientierten Kulturwissenschaften und den Master in Religiösen Traditionen Europas abgeschlossen. 2019 promovierte ich im Bereich der Praktischen Theologie.
Meine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Interkulturalität und Interreligiosität sowie Lehren und Lernen in religionspädagogischen Hochschullernwerkstätten. Seit 2016 betreue ich das für die katholische Fachrichtung neue Lehrformat „Lernwerkstatt Religion Plural“.
Derzeit bin ich Habilitandin und seit 2022 Mitglied der Arbeitsgruppe Antirassismus. Hier setze ich mich insbesondere im Bereich der Lehrer*innenbildung für die effektive Implementierung rassismuskritischer Fachdidaktik ein. Seit Juli 2025 leite ich das Fach „Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Antisemitismusforschung“. Auf persönlicher wie fachlicher Ebene engagiere ich mich für den Schutz von Juden/Jüdinnen und pflege eine enge Zusammenarbeit mit der Synagogengemeinde Saarbrücken.
Darüber hinaus setze ich mich für die Interessen wissenschaftlicher Mitarbeitenden des Mittelbaus ein und strebe an, deren Partizipation in relevanten Gremien möglichst breit zu gewährleisten.
Previously, I completed a teacher training program in religion, German, and history, as well as a bachelor’s degree in historically oriented cultural studies and a master’s degree in European religious traditions. In 2019, I earned my doctorate in practical theology. My research focuses particularly on interculturality and interreligious dialogue, as well as teaching and learning in university workshops for religious education.
Since 2016, I have been overseeing the “Lernwerkstatt Religion Plural” (Religion Plural Learning Workshop), a new teaching format for the Catholic department. I am currently a postdoctoral researcher and have been a member of the Anti-Racism Working Group since 2022. Here, I am particularly committed to the effective implementation of anti-racist subject-specific pedagogy in the field of teacher education.
Since July 2025, I have been leading the course “Religious Studies with a Focus on Anti-Semitism Research.” On both a personal and professional level, I am committed to the protection of Jews and maintain close cooperation with the Saarbrücken synagogue community. Furthermore, I advocate for the interests of mid-level academic staff and strive to ensure their broadest possible participation in relevant committees.

Ich habe mein Bachelorstudium in Applied Life Sciences an der Hochschule Kaiserslautern und mein Masterstudium in Biologie an der Universität Hohenheim in Stuttgart absolviert. Anschließend habe ich an der Universität des Saarlandes am Lehrstuhl für Zell- und Entwicklungsbiologie in Homburg 2025 promoviert, an dem ich auch weiter als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig bin.
Meine Forschung befasst sich mich direkten Interaktionen des Hautepithels mit Immunzellen und dem neuronalen System. Neben der wissenschaftlichen Betreuung zentraler Forschungsprojekte unseres Labors, bin ich in der Lehre für Studierende der Human- und Molekularbiologie am ZHMB tätig.
I obtained my Bachelor’s degree in Applied Life Sciences from Kaiserslautern University of Applied Sciences and my Master’s degree in Biology from the University of Hohenheim in Stuttgart. I completed my PhD in 2025 at Saarland University, at the Chair of Cell and Developmental Biology in Homburg, where I currently work as a research associate.
My research focuses on direct interactions between the skin epithelium, immune cells, and the nervous system. In addition to overseeing key research projects in our laboratory, I contribute to teaching in the Human and Molecular Biology programs at the ZHMB.

Im Zentrum für Lehren und Lernen bin ich zusammen mit einer Kollegin für Programmgestaltung und Organisation des Gasthörerstudiums zuständig. Dadurch pflegen wir zahlreiche Kontakte mit den verschiedenen Fachrichtungen und zentralen Einrichtungen der Universität und sind gut vernetzt. An der Schnittstelle zwischen Universität und Gesellschaft wollen wir nicht nur allen Interessierten einen niedrigschwelligen Zugang zu wissenschaftlicher Weiterbildung ermöglichen, sondern vor allem auch die Ergebnisse aktueller Forschung in die Gesellschaft hinein vermitteln und wirksam machen. Dies ist mir auch in meiner eigenen Lehre ein wichtiges Anliegen.
An der Universität des Saarlandes habe ich Geschichte, katholische Theologie und Germanistik studiert und in Mediävistik promoviert. Seither bin ich – zunächst als Lehrbeauftragte, später im Rahmen meiner Stellen – ununterbrochen in der universitären Lehre tätig. Nach mehreren befristeten Verträgen an verschiedenen Lehrstühlen und in unterschiedlichen Forschungsprojekten, unter anderem bei der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, habe ich freiberuflich gearbeitet. Seit 2017 bin ich im ZeLL beschäftigt.
Der faire und wertschätzende Umgang mit den wissenschaftlichen Mitarbeitenden, die Anerkennung ihrer Leistungen für Forschung und Lehre an unserer Universität sowie die Schaffung planbarer Karrierewege neben der Professur sind mir zentrale Anliegen. Dafür engagiere ich mich auch im Personalrat des wissenschaftlichen Personals.
At the Teaching and Learning Centre, I am responsible, together with a colleague, for the program design and organization of guest auditor studies. As a result, we maintain numerous contacts with the university's various disciplines and central institutions and are well networked. At the interface between the university and society, we not only want to provide all interested parties with low-threshold access to continuing academic education, but above all to communicate the results of the latest research to society and make them effective. This is also important to me in my own teaching.
I studied history, Catholic theology and German studies at Saarland University and completed my doctorate in medieval studies. Since then, I have been continuously involved in university teaching – initially as a lecturer and later as part of my position. After several fixed-term contracts at various chairs and in various research projects, u.a. at the Mainz Academy of Sciences and Literature, I worked as a freelancer. I have been employed at ZeLL since 2017.

Nach dem Studium der Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaften in Hamburg, Chicago und New York. M.A. an der New School for Social Research in New York promvierte ich an der Universität in Hamburg.
Meine Forschungsschwerpunkte sind Arbeitsbeziehungen, Globalisierung und Transnationalisierung und grenzüberschreitende Arbeitnehmerinteressenvertretungen. Nach einigen Jahren als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum übernahm ich im Jahr 2009 die Leitung der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KoWA) der UdS. Seit 2013 bin ich Mitglied im Personalrat für das wissenschaftliche Personal.
After studying sociology, economics and political science in Hamburg, Chicago and New York. M.A. at the New School for Social Research in New York, I completed my doctorate at the University of Hamburg.
My research focuses on industrial relations, globalization and transnationalization and cross-border employee representation. After several years as a research assistant at the Ruhr University Bochum, I was appointed head of the World of Work Partnership Office (KoWA) at the UdS in 2009. I have been a member of the staff council for academic staff since 2013.

Geboren und aufgewachsen in Canada, Studium der Chemie an der University of New Brunswick; Promotion in Theoretischer Chemie an der Universität Bonn, danach fast 5 Jahre Fachreferatsleitung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), bevor mein Privatleben mich 1999 nach Saarbrücken führte, wo ich zunächst als EU-Projektkoordinatorin am DFKI im Bereich Sprachtechnologie bis zur Geburt meiner Tochter arbeitete, später die Geschäftsführung des IFOMIS (Institute for Formal Ontology and Medical Information Science) an der UdS übernahm.
Seit 2008 arbeite ich als Koordinatorin der Graduiertenschule für Informatik (Exzellenzinitative). Dort unterstütze ich unseren Standort mit inzwischen an die 550 Promovierende im steady state, wobei ich etwa 70 Studierende in der strukturierten Vorbereitungsphase näher mit Rat und Tat zur Seite stehe. Ebenso bin ich Ansprechpartnerin für die zurzeit 120 in der Fakultät MI betreuungsberechtigten Personen. Ich bin Mitglied im Promotionsausschuss der Fakultät MI sowie im Forschungsausschuss des Senats, war am uniweiten Think Tank Wissenschaftlicher Nachwuchs beteiligt.
Unsere Promovierenden sind an der Uni oder an den kooperierenden Forschungsinstituten auf dem Campus unter verschiedensten Bedingungen tätig. Weit mehr als die Hälfte von ihnen kommt aus dem Ausland. Somit liegt mir die Qualität der Betreuung und der Förderung in der Qualifikationsphase besonders am Herzen wie auch Fragen der Diversität und Internationalisierung. Meiner Meinung nach verlangt die Vielfalt der Biografien nach Diversität und situativer Förderung in der Führung, auch unter Berücksichtigung aller Zwänge der eigenen Regelungen oder der internationalen Konkurrenz im Wissenschaftsbetrieb. Die Fürsorgepflicht ist mir ein besonderes Anliegen, auch als Unterstützung im Sinne der psychologischen Resilienz, weshalb ich einen Erste-Hilfe-Kurs in diesem Bereich absolviert habe (MHFA - Mental health first aid).
Born and raised in Canada, I completed a B.Sc. (Honours) in Chemistry at the University of New Brunswick before pursuing advanced studies at the University of Bonn where I received a doctorate in Theoretical Chemistry. Almost five years as the main programme contact for Physical and Theoretical Chemistry at the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) followed before my personal life brought me to Saarbrücken in 1999.
I was employed as a project coordinator mainly for EU projects in the Language Technology Lab at the German Center for Artificial Intelligence (DFKI) for a few years before my daughter was born, returned to work to manage the Institute for Formal Ontology and Medical Information Science (IFOMIS) at Saarland University. In 2008, I changed positions to take on the coordination of the newly awarded Saarbrücken Graduate School of Computer Science.
In this role, I support our location with its 550 doctoral candidates (in steady state) in all stages of the dissertation process, with closer counselling and support of some 70 students in the preparatory phase programme, while also being a primary contact for the 120 colleagues with doctoral supervision rights in Faculty MI in this regard. I am a member of the Faculty MI’s doctoral committee as well as of the Senate committee for research. A few years back, I also participated in the university’s think tank for early-career researchers.
Our doctoral candidates work at the university or one of the cooperating research institutes on campus under varying conditions and well over half of them come from outside Germany and the EU. So I am interested in the quality of supervision and support for early-career researchers, as well as in questions regarding diversity and internationalisation. I believe that diversity of background and experience should entail diversity in support structures that are able to do justice to individual biographies, needs and aspirations while not overlooking the demands of international academic and scientific standards. Responsible leadership towards early-career researchers and mid-level academic staff is of particular importance to me, also with regard to support for psychological resilience, a reason why I have completed a mental health first aid (MHFA) course.

Nach dem Studium der Kulturanthropologie, Politikwissenschaften und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt habe ich an der TU Darmstadt zum europäischen Migrationsregime promoviert und in der Universitätsverwaltung begonnen zu arbeiten. Nach meinem Umzug ins Saarland war ich zunächst an der htw saar tätig, von dort ging es an die TU Kaiserslautern (heute RPTU) und schließlich an die UdS. Dort verantworte ich die Angebote des ZeLL – vom Erstsemester-Onboarding über die Weiterbildungen für unsere Mitarbeitenden (insbesondere in der Lehre) bis hin zur Gasthörerschaft.
Mein politisches Interesse begann mit der Schülervertretung, über die Gewerkschaft und die Hochschulpolitik bin ich den Themen treu geblieben, die mich interessieren: Bildung, Gerechtigkeit, Feminismus und Demokratie.
After studying cultural anthropology, political science and philosophy at Goethe University Frankfurt, I completed my PhD on the European migration regime at TU Darmstadt and began working in university administration. Following my move to Saarland, I initially worked at htw saar, then moved to TU Kaiserslautern (now RPTU) and finally to the University of Saarland (UdS). There, I am responsible for the services offered by „ZeLL“ – from first-year student onboarding and further training for our staff (particularly in teaching) to non-enrolled student programmes.
My interest in politics began with the student council; through the trade union and university politics, I have remained committed to the issues that interest me: education, justice, feminism and democracy.

Seit über dreißig Jahren kenne ich die Universität des Saarlandes aus verschiedenen Perspektiven, zunächst als Studentin des Übersetzens für Französisch und Spanisch. 1998 erwarb ich mein Diplom. Direkt im Anschluss bekam ich bei meinem Doktorvater eine halbe Mitarbeiterstelle. Währen der Promotion (abgeschlossen 2007) erhielt ich die große Chance einer unbefristeten Stelle: Von 2001-2021 war ich Lehrkraft für besondere Aufgaben, seither wissenschaftliche Mitarbeiterin ohne Lehrstuhlzuordnung, unmittelbar an der Fachrichtung Sprachwissenschaft und Sprachtechnologie an der Universität des Saarlandes. Ich unterrichte weiterhin sehr gerne, wenn auch weniger als früher. Dafür kann ich meine Forschung zu Translationskompetenz und zu historischen Kulturkontakten in der Industriegeschichte der Großregion ausführlicher betreiben. Zudem bin ich Mitglied des UniGR-Center for Border Studies.
In den Jahrzehnten an der UdS war ich mehrere Wahlperioden im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät(en), außerdem jeweils im Promotionsausschuss, stellvertretendes Mitglied im Senat, Mitglied der Senatsarbeitsgruppe zur Überarbeitung der Grundordnung, im Studienausschuss, derzeit im Prüfungsausschuss für zwei Studiengänge meiner Fachrichtung. Seit der Gründung des Internationalisierungsausschusses 2015 bin ich entweder stellvertretend oder als Mitglied dort Mittelbauvertreterin. Auch in der Fachgruppe Mobilität des Nachhaltigkeitsausschusses bin ich aktiv. Dem Personalrat und der GEW bin ich seit langem verbunden. Ich kenne die UdS und ihre Gremien folglich seit langem und aus unterschiedlichen Perspektiven. Diese Erfahrung möchte ich gerne weiterhin in den Dienst der Selbstverwaltung und der Interessenvertretung des akademischen Personals stellen.
For more than thirty years, I have been familiar with Saarland University from various perspectives, initially as a student of translation for French and Spanish. I obtained my diploma in 1998. Immediately afterwards, I was offered a half time research position with my doctoral supervisor. During my doctoral studies (completed in 2007), I was given the major opportunity of a permanent position: from 2001 to 2021, I worked as a lecturer with special responsibilities (Lehrkraft für besondere Aufgaben), and since then as an academic research associate without chair affiliation, directly within the Department of Language Science and Technology at Saarland University.
I continue to enjoy teaching very much, albeit in fewer classes than in the past. This, in turn, allows me to pursue my research on translation expertise and on historical cultural contacts in the industrial history of the Greater Region in greater depth. In addition, I am a member of the UniGR Center for Border Studies.
Over the decades at Saarland University, I have served for several electoral periods on the Faculty Council of the Faculty of Humanities, as well as on the Doctoral Committee. I have been a deputy member of the Senate, a member of the Senate working group on the revision of the University constitution (Grundordnung), and a member of the Education Committee. I currently serve on the Examination Board for two degree programmes within my department. Since the establishment of the Internationalization Committee in 2015, I have represented the academic staff (Mittelbau) there, either as a deputy or as a full member. I am also active in the Mobility Working Group of the Advisory Committee on Sustainability. I have long-standing ties to the Staff Council and the GEW union.
I therefore know Saarland University and its mechanisms well, having experienced them over many years and from different perspectives. I would be pleased to continue placing this experience at the service of university self-governance and the representation of the interests of academic staff.

Ich bin für eine uniweit gelebte Feedback- und Anerkennungskultur zur Förderung des Gesamtarbeitsklimas: bessere Mitarbeitende durch bessere Vorgesetztenmotivation und mehr Mitbestimmung. Gesundheitsschutz ist Arbeitsschutz, dazu gehört auch die psychische Gesundheit. Festgefahrene Strukturen und antiquierte Methoden sollten neu gedacht und in die heutige Zeit angepasst werden. Befristete und verdauerte Mitarbeiter müssen in diesen Strukturen kreativ und druckfrei arbeiten können.
Zu meiner Person: 2007 habe ich mein Magisterstudium der Kanadistik, Philosophie und englischen Sprachwissenschaften in Saarbrücken abgeschlossen. Ich arbeitete zwei Jahre als Dozent an der University of Lethbridge in Kanada und war ab 2009 wieder an der UdS tätig, zunächst im Lehrauftrag, schließlich festangestellt. Der Weg zur Festanstellung war lang, viele freiberufliche Tätigkeiten als Dozent für Englisch, Deutsch und DaF im SaarLorLux-Raum haben ihn begleitet.
Mit fast zehn Jahren Erfahrung mit Lehraufträgen und in Zeit- und Projektverträgen an der htw saar sowie der UdS kenne ich das Leben im Mittelbau einer Universität sehr gut, auch aus Sicht der nicht fest angestellten Mitarbeitenden.
Neben der akademischen Lehre war ich in Projekten wie TechnoPlus Englisch, SaarIng und Technisches Projektmanagement bei der htwsaar tätig, habe Erfahrungen in der Projektleitung, im Drittmittelmanagement sowie in der Wirtschaft gesammelt. Als Freiberufler bin ich weiterhin als Fachübersetzer und Dozent für Interkulturelles Management tätig.
I am committed to promoting a university-wide culture of feedback and recognition to improve the overall working atmosphere: better employees due to better supervisor motivation and more employee participation. Health protection means occupational health and safety, which also includes mental health. Entrenched structures and antiquated methods should be reconsidered and adapted to the present day. Temporary and tenured employees must be able to work creatively and without pressure within these structures.
About me: I completed my master's degree in Canadian Studies, Philosophy and English Linguistics in Saarbrücken in 2007. I worked as a lecturer at the University of Lethbridge in Canada for two years and returned to the UdS in 2009, initially as a sessional lecturer and then as a permanent member of staff. The path to a permanent position was a long one, accompanied by many freelance jobs as a lecturer for English, German and GFL all over the SaarLorLux region.
With almost ten years of experience with teaching assignments and in temporary and project contracts at both htwsaar and UdS, I am very familiar with academic life at university, including from the perspective of non-permanent staff.
In addition to university teaching, I have been involved in projects such as TechnoPlus English, SaarIng and Technical Project Management at htwsaar and have acquired experience in project management, third-party funding management and in the business world. As a freelancer, I continue to work as a technical translator and lecturer in intercultural management.

Es gibt Fragen, die uns ein Leben lang beschäftigen. Meine beruflichen Fragen zielen darauf ab, Lernprozesse besser zu verstehen sowie evidenzbasierte Ansätze zur Förderung von Lern- und Lehrkompetenzen zu entwickeln und umzusetzen.
Nach meinem Magisterstudium der Erziehungswissenschaft, Sozialpsychologie und Betriebswirtschaftslehre promovierte ich 2014 an der Universität des Saarlandes zu einem zentralen Thema der empirischen Bildungsforschung: der Selbstregulation beim Lernen. Darunter versteht man die Fähigkeit, den eigenen Lern- und Handlungsprozess aktiv zu planen, zu steuern und zu reflektieren – kurz: das Fundament lebenslangen Lernens.
Nach mehreren Jahren als akademische Rätin und Postdoktorandin an der Universität des Saarlandes wechselte ich im Mai 2022 ins Dezernat Lehre und Studium, wo ich als Fachreferentin für Lehr-Lern-Innovation tätig bin. In dieser Funktion bringe ich sowohl meine umfassenden Lehrerfahrungen als auch meine Expertise in der Konzeption und Durchführung von Trainingsprogrammen für unterschiedliche Zielgruppen im Bildungsbereich ein.
Mein Anliegen ist es, für das wissenschaftliche Personal der Universität des Saarlandes Rahmenbedingungen mitzugestalten, die eine gewinnbringende und ressourcenorientierte Verbindung von Forschung und Lehre ermöglichen. Dabei ist es mir besonders wichtig, Lehrende und (lebenslang) Lernende in ihrer professionellen Weiterentwicklung evidenzbasiert zu begleiten und zu unterstützen und so einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Lehr-Lernpraxis zu leisten.
Mein Ziel ist eine lernwirksame Hochschullehre, die Lehren und Lernen als eine symbiotische Verbindung begreift, von der Lehrende und Lernende gleichermaßen profitieren – ein Leben lang.
There are questions that accompany us throughout our lives. My professional questions aim to better understand learning processes and to develop and implement evidence-based approaches to fostering learning and teaching competencies.
After completing my Magister degree in Educational Science, Social Psychology, and Business Administration, I earned my doctorate in 2014 from Saarland University on a central topic in empirical educational research: self-regulated learning. This refers to the ability to actively plan, monitor, and reflect on one’s own learning and action processes— in short, the foundation of lifelong learning.
Following several years as an academic councillor and postdoctoral researcher at Saarland University, I moved to the Department of Teaching and Studies in May 2022, where I have been working as a consultant for teaching and learning innovation. In this role, I draw on both my extensive teaching experience and my expertise in designing and delivering training programs for diverse target groups in the field of education.
My goal is to help shape conditions for academic staff at Saarland University that enable a productive and resource-oriented integration of research and teaching. In doing so, it is particularly important to me to support both teachers and (lifelong) learners in their professional development through evidence-based approaches, thereby contributing sustainably to the improvement of teaching and learning practices.
My overarching aim is to foster effective higher education teaching that understands teaching and learning as a symbiotic relationship—one from which both teachers and learners benefit throughout their lives.

Nach dem Studium der Psychologie an der Universität des Saarlandes war ich ab 1988 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachrichtung Psychologie mit einer befristeten Stelle, dann bewarb ich mich erfolgreich auf eine unbefristete Stelle in das damalige Rechenzentrum und wurde dort bzw. in den Nachfolgeorganisationen IT-Servicezentrum und Hochschul-IT-Zentrum mit wechselnden Aufgaben im Servicebereich betraut.
Seit mehr als 25 Jahren bin ich reguläres Mitglied des Personalrats des wissenschaftlichen Personals ohne Freistellung. Im Laufe der Jahre habe ich in diversen universitären Gremien mitgearbeitet, u.a. in der Fakultätskommission „Fächerübergreifendes Computerausbildungsprogramm in der Philosophischen Fakultät“.

Studium der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik an der Universität des Saarlandes.
Seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes am Institut für experimentelle Methodik der Werkstoffwissenschaften und am Institut für metallische Werkstoffe.
Studied materials science and materials engineering at Saarland University. Since 2022 research fellow at Saarland Univeristyin in the Institut for Material Science and Methods and the Institut Metallic Materials.

Ich bin Historikerin und Kulturwissenschaftlerin und beschäftige mich in Forschung und Praxis mit Fragen von gesellschaftlichem Wandel, Arbeitswelten und Erinnerungskultur – Perspektiven, die aus meiner Sicht auch für die Hochschule wichtig sind. Für den Senat der Universität des Saarlandes kandidiere ich, weil ich die Universität in einer Zeit gesellschaftlicher und institutioneller Veränderungen aktiv mitgestalten möchte.
Als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Studiengangskoordinatorin in den Historisch orientierten Kulturwissenschaften arbeite ich eng mit Studierenden zusammen und kenne ihre Anliegen aus dem Hochschulalltag. Gleichzeitig kenne ich die prekären Bedingungen im akademischen Mittelbau aus eigener Erfahrung. Die Frage, wie gute Studien- und Arbeitsbedingungen gestaltet werden können, ist für mich deshalb auch persönlich wichtig und der Grund, warum ich eine solidarische Hochschulkultur an der Universität wesentlich finde.
Neben meiner Tätigkeit an der Universität engagiere ich mich gewerkschaftlich in der GEW und arbeite als Referentin der Arbeitskammer des Saarlandes zu Transformation und Strukturwandel am Beispiel Ford/Saarlouis.
As a historian and cultural studies scholar, my research and professional work focus on questions of social change, labour, and public memory – perspectives that I believe are also important for the university itself. I am running for the Senate of Saarland University because I would like to play an active role in shaping the university in a time of social and institutional change.
In my role as research associate and programme coordinator in the historically oriented cultural studies programmes, I work closely with students and know the issues and challenges they face throughout their studies. At the same time, I know the precarious conditions among non-tenured academic staff from personal experience – the question of how to create fair conditions at universities is therefore also personally important to me, and the reason why I consider a culture of solidarity at the university essential.
In addition to my work at the university, I am active in the GEW and work at the Arbeitskammer des Saarlandes on questions of transformation and structural change, focusing on Ford Saarlouis.

Ich habe an der Universität des Saarlandes Biologie studiert und anschließend im Institut für Virologie promoviert. Danach arbeitete ich als Postdoc an der Universität von Pennsylvania, USA. Seit 2001 betreibe ich im Institut für Humangenetik der Medizinischen Fakultät der UdS genetische Grundlagenforschung und bin in Lehrveranstaltungen in den Studiengängen Humanmedizin, Human- und Molekularbiologie (ZHMB) und Bioinformatik involviert.
I studied biology at Saarland University and subsequently earned my doctoral title at the Institute of Virology. Afterward, I worked as a postdoctoral researcher at the University of Pennsylvania, USA. Since 2001, I have been conducting basic genetic research at the Institute of Human Genetics, School of Medicine at Saarland University and am involved in teaching courses in the study programs in Human Medicine, Human and Molecular Biology (ZHMB), and Bioinformatics.